Nach anderthalb Stunden krackseln und posieren war ich einfach am Ende. Mir taten meine Füße so sehr weh… Nicht einmal vom Laufen oder Bergsteigen, denn das war es. Mr. Right meinte, angeblich im Scherz, wenn wir das nächste Mal auf den Brocken gehen, könnte ich ja diese Kleidung tragen, da ich damit ja so gut klar käme. Scherzkeks! Nein mir taten meine Füße tatsächlich vom Stehen weh. Ich hatte immer irgendwelche Steine drunter und das war dann einfach irgendwann nicht mehr soooo angenehm.
Wir fuhren zu unseren Gästen zurück und schnitten unsere Hochzeitstorte an. Da eh der Großteil der Gäste ahnte, dass ich der Chef in der Beziehung bin, sagte ich zu Mr. Right, dass es alle wüssten und wir dazu stehen könnten… und so lag meine Hand auf seiner. ;-) So eine Erwartungshaltung ist schon etwas Tolles… :-)
Wir hatten noch viel Spaß. Es wurde noch Gruppenfotos gemacht und nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, so dass wir um 18 Uhr alleine im Lokal standen und uns freuten bald nach Hause fahren zu können. Nachdem ich meine Gummistiefel angezogen hatte, ja lieber Rob, wenn du das ließt, wirst du schmunzeln, denn ich hatte auch zum Hochzeitskleid meine Gummistiefel an ;-), halfen wir noch ein wenig beim Aufräumen. Naja ich trank meinen Sekt und Mr. Right half. So soll es ja auch sein! :-) Wir (also er) packten das Auto und waren um zehn vor acht zu Hause. Obwohl Mr. Right eine wirklich üble Rippenprellung hatte, hat er mich noch über die Türschwelle unsere Wohnung getragen. Er meinte, dass sei Tradition und deswegen müsse ich da durch. Na gut, dann habe ich mich geopfert und habe mich von meinem lieben Ehemann lachender Weise über die Türschwelle tragen lassen. Hach, war das schön.
Als dann in der Nacht um zwei unsere Wecker klingelte, war unser Hochzeitstag offiziell vorbei. Mr. Right fuhr zum Dienst und kam am Mittwoch wieder. :-)
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