Montag, 13. Oktober 2014

20 Facts About Me


"20 Fakten über mich." Wenn ich so etwas lese, finde ich es ungemein spannend Dinge über andere Leute zu erfahren. Dinge, die in der Regel völlig banal sind, aber trotzdem die Persönlichkeit ausmachen. Ich frage mich dann immer, ob ich auch 20 Fakten über mich erzählen könnte?

Ich versuch es einfach mal:

1. 
Ich mag keine roten Rosen. Und schon gar nicht zum Valentinstag.

2. 
Meine Lieblingsblumen sind Ranunkeln.
 Meine Eltern denken es sind Sonnenblumen. Aber ich mag Sonnenblumen nur, weil meine Eltern sie mir zum Geburtstag schenken und weil sie bei ihnen im Garten stehen. 
Also Mutti und Vati: Schenkt mir weiterhin Sonnenblumen. Sie sind immer etwas Besonderes. Nicht nur weil sie von euch sind.

3.
Ich mag Traditionen.
Sonnenblumen zum Geburtstag, Socken zu Nikolaus, Fondue an Heiligabend...

4. 
Samstags gibts Suppe oder Nudeln oder, haha, Nudelsuppe.
Ursprünglich war es nur ein Spruch, aber mittlerweile ist es wirklich so. :-)

5. 
Als Kind waren meine Haare blond.
Glaubt immer keiner. Zur Zeit habe ich sie rot. Naja dunkelrot.

6.
Ich liebe Nagellack. 

7.
Ich kann keinen Lidstrich ziehen.

8.
Zu meiner Henparty habe ich eine Krone geschenkt bekommen.
Eigentlich sind es zwei. Die eine glitzert ganz toll und die andere kann blinken.
Wer braucht eine Krone, die blinken kann? Erst nach der Party habe ich festgestellt, dass sie das kann und habe herzlich mit einer Freundin zusammen gelacht.

9. 
Ich bin kein Girlie, aber die Krone musste sein.

10.
Ich mag kein pink und rosa. 
Bin ja kein Mädchen, sondern eine Frau.
Und trotzdem ist mein Lieblingsschlafanzug pink, rosa und aber auch türkis.
Meine Mutti hat ihn mir geschenkt. :-)

11.
Ich habe meinen Führerschein mit 19 gemacht und versuche mich immer ums Fahren zu drücken.
Als Beifahrer kommen die Kommentare aber auch einfach besser. ;-)

12. 
Mr. Right habe ich in der ersten Uniwoche kennengelernt.
Trotzdem habe ich zwei weitere Monate gebraucht, um mir einzugestehen, dass ich ihn irgendwie mag.

13. 
Ich bin mal 50 km zum Mittagessen mit meinen Eltern mit dem Rad gefahren und das ganze wieder zurück.
Das Essen war an diesem Tag dort nicht so gut, aber ich war mächtig stolz auf mich. Mein erster Hunderter!

14. 
Ich bin Einzelkind und habe doch einen Bruder.

15.
Ich habe 15 Cousins bzw. Cousinen, glaube ich, und würde weniger als die Hälfte von ihnen erkennen, wenn sie mir auf der Straße entgegen kommen würden.

16.
Mr. Right hat bei der Hochzeit meinen Namen angenommen. Wenn er sich am Telefon mit eben diesem meldet, muss ich ganz automatisch lächeln.

17.
Ich kann Zahlen von Buchstaben unterscheiden.
Meine Eltern sind mathematisch sehr begabt, doch ich bin eher, naja, sagen wir mal... talentfrei. 
Zum Glück gibts Taschenrechner!

18.
Ich habe KEINE Katzenallergie, auch wenn Mr. Right das immer behauptet.

19. 
Ich hätte gerne eine Beagle namens Paul Anka.
Ja, ich weiß "Gilmore Girls" lässt grüßen.

20.
Ich bin ein kleiner Serienjunkie.
Sorry, Schatz!!!




YES, I CAN?!

Nun ist es endlich soweit. Nach Jahren des getrennt Lebens wohnen Mr. Right und ich nun erst einmal wieder zusammen. Natürlich haben wir auch vor diesem Monat schon lange zusammengelebt, allerdings nur am Wochenende. Unter der Woche lebte jeder mehr oder weniger sein eigenes Leben. Er in der Kaserne und ich eben hier. Doch zur Zeit ist es anders. Bis Ende Dezember besucht Mr. Right einen Englischlehrgang gleich bei uns in der Nähe und so können wir uns täglich sehen. Als er mir davon erzählte, war ich doch leicht panisch. Würde er es denn jeden Tag mit mir aushalten? An den Wochenenden zeige ich mich möglichst von meiner besten Seite und verstecke die Zicke immer im Schrank in der hintersten Ecke, so dass er sie ja nicht findet. Aber könnte ich unter der Woche meinen Wahnsinn zurück halten? Würde er denn wirklich immer gerne nach Hause kommen, wenn er doch weiß, dass hinter der Wohnungstür seine Frau lauert und nur darauf wartet ihn mit den Neuigkeiten des Tages zu überschütten? Auch wenn die gar nicht so neu oder so spannend sind. Aber mal im Ernst. Sind die Begriffe Neu und Spannend nicht relativ? Ist nicht alles was ich erzähle interessant? ;-) Natürlich ist alles spannend, neu und interessant. Sonst würde es mich ja nicht bewegen, oder? Na gut, Mr. Right meinte, dass er mich ja nun schon ein Weilchen kennen würde und er daher wüsste, wie ich ticke und er auch damit klar kommen würde. Ach niedlich... er glaubt das wirklich. ;-)

Nun ist die erste Woche samt Wochenende rum und es sieht wie folgt aus: 

Das ganz große Fazit:

*
Wir leben beide noch!!!
Mr. Right hat einige Blessuren davon getragen. Allerdings ist das nicht mein Verdienst. 
Er ist am Freitag bei Freunden in der Küche ausgerutscht und hat sich die Schulter geprellt. Aber so ein Mann kann das aushalten... Ohne Schmerzmittel, Kühlakku oder Wärmflasche lässt es sich aber auch viel besser jammern. 
Schatz, ich liebe dich, aber im Ernst! Nimm ne Tablette oder leide im Stillen!



Und nun das kleine Fazit ;-):

Mein Radio kann auch laut!

*
Wenn Waschmaschine und Geschirrspüler zusammen an sind und ich nebenbei das Abendessen in der Pfanne anbruzzle, kann ich tatsächlich nicht hören, was Mr. Right mir aus dem Wohnzimmer zuruft.
Auch bei der dritten Wiederholung wird das nix. ;-)

*
Warum ist es so schwer die Klamotten im Bad fallen zu lassen? Sind anderthalb Meter wirklich zu viel nachdem man(n) die vierte Etage erklommen hat? Der Geschirrspüler ist, wie der Name schon sagt, für das Geschirr da. Die Wäschebeutel davor zu lagern ist äußerst unproduktiv, zumal die Waschmaschine direkt daneben steht.

*
Der Einkauf wird hochgetragen aber dann in der Küche regelrecht fallen gelassen und schon gar nicht ausgepackt. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

*
Wenn Mr. Right Hunger hat, gibt es was zu Essen. Egal, ob er das Frühstück hat ausfallen lassen oder nicht. Also ... ich mache dann etwas. Offensichtlich kann er die Küchenutensilien jetzt nicht mehr benutzen. Aha... da kann ich jetzt auch nix mehr zu sagen.

*
Mr. Right mag es gern ordentlich und ich hingegen kann auch mal über Unordnung hinweg schauen. Da ich ja nun auch unter der Woche nicht mehr alleine bin, räume ich immer alles brav weg oder ein oder auch auf. Die Office-Ecke in der Küche war genau einen Tag lang aufgeräumt... Dann war Freitag. Man(n) kam von der Arbeit und unsere Küche, samt Office-Ecke sah aus, wie nach einer mittelschweren Naturkatastrophe. Aber gut... siebzehnmal tief Luft geholt und erst einmal die Küchentür von außen geschlossen.



Bis Ende Dezember ist er noch hier. Ach ja... das wird lustig. Ich glaube, dass ich tatsächlich noch nie soviel, wie in der letzten Woche gelacht habe. Lang lebe der Sarkasmus und der unglaublich gute Humor meines Mannes. Bereits am Dienstag stellte ich fest, dass ich ihn ab Januar wieder schrecklich vermissen werde. Aber bis dahin...

Mein lieber Schatz, ich freue mich, dass wir endlich mal wieder ein "normales" Leben führen können. Hatte beinahe vergessen, wie schön es ist, abends nicht alleine zu sein oder zusammen etwas zu essen. Dein Lachen klingt in Natura noch besser als durchs Telefon und auch das Türen knallen verfehlt seine Wirkung nun nicht mehr. ;-) Schön, dass du da bist. :-*

P.S: Und um noch eines zu klären. YES, I CAN! 





Freitag, 8. August 2014

Friendship

Neulich las ich in einer Zeitschrift einen Artikel über Menschen, die Andere durch ihre einnehmende Art einfach nur aussaugen. In den Gesprächen dreht es sich immer nur um sie, ihre Probleme und ihre Gedanken, es kommt selten bis nie ein Dankeschön und am Ende des Tages fühlt man sich wie nach einem Marathon, ausgelaugt und völlig ausgepowert. Am Ende des Artikels angekommen dachte ich: Ja, so etwas kennst du auch. Und leider manchmal zur Genüge. In der Hoffnung, dass die Themen ja nun mal ausgeredet sein müssten, trifft man sich wieder und es kommen wieder die gleichen Themen auf den Tisch, wieder und wieder und irgendwann will man keine Ratschläge mehr geben, sondern nur noch flüchten. Wenn die Flucht dann nicht funktioniert, dann hilft nur noch eins. Auf den Tisch hauen und dem Gegenüber nach Möglichkeit höflich, aber doch eindringlich sagen, dass das so nicht geht und dass man Selbst nicht die Funktionsweise eines Mülleimers ausübt. Man selbst will ja auch mal etwas loswerden, oder nicht? Sollten Freundschaften nicht in beide Richtungen funktionieren? Sollten nicht beide Parteien die Möglichkeit haben, sich beim Anderen einmal auszuschütten?

Ich habe viel über diesen Artikel nachgedacht. Wenn eine Freundschaft nur einseitig funktioniert, wenn der Andere nur anruft, wenn er ein Problem hat, aber für einen Selbst nicht zur Verfügung steht, ist das dann überhaupt Freundschaft? Was ist, wenn der Andere nicht versteht, dass das eigene Leben sich nicht um ihn, sondern um einen Selbst dreht? Wenn der Andere ein klares Nein nicht akzeptieren will und dann beleidigt abzieht? Sollte man sich in einer Freundschaft verbiegen, damit es dem Anderen besser geht? Nein, ich denke nicht. Zum Einen denke ich, dass Freundschaft so nicht funktioniert und zum Anderen denke ich, dass man sich in einer Freundschaft nicht verlieren darf. Gegenseitigkeit ist hier der Schlüssel. Wenn das nicht geht, sollte man sich sehr wohl einmal Gedanken machen. 

Ich kenne nun aber auch das Gegenteil. Ich habe eine Freundin mit der ich stundenlang Telefonieren kann und wir haben uns immer was zu sagen. Mal meldet sie sich und mal ich. Mal ist die Kommunikation intensiver und mal hören wir auch zwei Wochen nichts voneinander. Das ist auch in Ordnung so. Manchmal merken wir gar nicht, dass schon wieder eine Woche vergangen ist. Und manchmal können wir beide den nächsten Tag nicht abwarten und schreiben uns nachts noch schnell ein paar Nachrichten. Die Infos könnten ja schlecht werden ;-) 
Doch diese Woche ist es anders. Wir reden sonst über Gott und die Welt, aber nicht diese Woche. Ihr geht es nicht gut. Ich ahne warum, doch weiß ich es nicht genau, da sie nur einmal geschrieben hat, um mir zu sagen, dass sie sich nach dem Sortieren ihrer Gedanken wieder meldet. Klingt ja prinzipiell gut und ich habe auch Verständnis, denn jeder hat das Recht auch mal mit seinen Gedanken und Sorgen allein zu sein, doch frage ich mich... 

Ich habe ihr heute eine sonnige Nachricht geschickt. Ganz unverfänglich und ohne Hintergedanken. Ich möchte, dass sie weiß, dass ich an sie denke, und dass das der Grund für ihr allabendliches Ohrenklingeln ist ;-) Ich möchte, dass sie weiß, dass ich immer und jederzeit für sie da bin.

Sonntag, 15. Juni 2014

The last weeks

Es ist die letzten Wochen hier eher ruhig gewesen. Irgendwie hatte ich immer was zu tun. Ich hatte viele Ideen, aber nicht wirklich Zeit diese umzusetzen. Ich hoffe, dass das in nächster Zeit wieder anders wird.

Was hat sich bei uns so getan? Mr. Right hatte Geburtstag und hat die magische 30 überschritten. Ich habe mir Mühe mit seinen Geburtstagskuchen gegeben und habe sie nicht ganz verhunzt. Sie sahen meiner Meinung nach gut aus, schmeckten aber eher bescheiden. Mr. Right und die Gäste wussten allerdings was sich gehört und haben in den höchsten Tönen geschwärmt. 
Meine beste Freundin hat mit Mann und Kind die Stadt verlassen und ich bin seitdem nicht mehr an ihrer alten Wohnung vorbei gegangen. Die ersten Wochen bin ich noch regelmäßig hochgeschreckt, weil ich gefürchtet hatte mal wieder unseren Termin verschwitzt zu haben. ;-) Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, sie und Familie via Skype zu sehen und ich freue mich Woche für Woche auf unser "Webcamdate". Erst letztes Wochenende rief ich sie an, um sie zu bitten mal ganz kurz ihr Kind vor den Laptop zu setzen, damit meine Mami, Mr. Right und ich mal fix mit dem kleinen Schnuckelchen skypen können und siehe da: Ich klappe den Rechner hoch und eine zuckersüße superschnuckelige Grinsebacke lacht mich an. :-D 
Wir waren ein paar Tage in Hamburg und haben unseren Freunden sei dank das typische Touriprogramm durchgezogen; wir haben den Brocken unsicher gemacht; ich habe mich entschieden bei einer Fitnesschallenge mitzumachen und habe großartige Unterstützung von Mr. Right erhalten; dank dieser Challenge jogge ich jetzt und meine Mutti hat sich jetzt auch Laufschuhe, nach einer professionellen Laufanalyse, gekauft und benutzt sie auch regelmäßig. Wenn wir zu Besuch sind, laufen wir zusammen und sind der Meinung, dass Mr. Right, der uns ab und an mal begleitet, nur deswegen nicht ins Schwitzen kommt, weil er sich einfach nicht genug anstrengt. Dass er  sportlicher und im Training ist, blenden wir dann gerne aus. Man fühlt sich ja auch besser. ;-) 
Mr. Right genießt nun berufsbedingt die frische Luft und die traumhafte Landschaft an der Ostsee und die Wochentage kommen uns jetzt immer noch länger vor als sie in Wirklichkeit sind.

Ich habe sicher viele Dinge vergessen... Aber auch ich werde älter ;-) 

Mal schauen, was die nächsten Tage und Wochen für uns bereithalten.

Six month marriage

Am Samstag war es mal wieder so weit. DAS gesellschaftliche Ereignis des Jahres fand statt, DAS Ereignis, dass wir versuchen nie zu verpassen. Einmal nicht dabei gewesen und wir würden vergessen... Das konnten wir natürlich nicht riskieren und so erinnerte ich Mr. Right quasi seit April wöchentlich daran, dass er sich diesen Tag unbedingt frei halten muss. Der Tag rückte näher und näher und tatsächlich hatte er frei. Yeahi!!! Und dann konnte der Tag kommen. 

Samstag, das alljährliche Gartenfest. Ja, Gartenfest. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenkunft verschiedener Mitglieder einer Gartensparte, die bei Speiß und Trank lustige Stunden miteinander verbringen und spätestens am nächsten Tag feststellen, dass es mal wieder ein gelungenes Fest war.
Die verschiedenen Mitglieder bestehen schon seit Jahren aus den üblichen Leuten, Speiß bestand dieses Jahr vornämlich aus Torten und Trank zumindest anfangs aus Kaffee, später wurden dann die selbst gemachten Bowlen herausgeholt. Natürlich darf bei so einem Großereignis auch eine sportliche Attraktion nicht fehlen. Das Schroteentenrennen ist IMMER das Highlight und wird sehnsüchtig erwartet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde irgendwann ein Konstruktion gebaut, bei der die Gewinnerente auch wirklich die Gewinnerente ist. Und naja, was soll ich sagen, dieses Jahr waren unsere nicht unter den fünfzehn schnellsten. Es heißt zwar dabei sein ist alles, aber ich denke im nächsten Jahr sollte ich einfach lauter Jubeln, damit unsere vier Plastikentchen auch wissen, dass gewinnen schon cool ist. ;-)

Ein gelungenes Fest war es aus meiner Sicht vorallem, weil es Abends sehr leckere Grillwürste gab. Naja, wenn Mr. Right und sein Schwiegervater am Grill stehen und für das leibliche Wohl sorgen, kann ja nichts mehr schief gehen.

Nach und nach kamen immer mehr Leute auf mich zu und gratulierten mir zur Hochzeit und wollten unbedingt Fotos sehen. Also packte meine Mutti, schlau wie sie nun mal ist, das mitgebrachte Fotobuch aus und ich legte los. Ich hatte zu fast jedem Bild ein Geschichte zu erzählen und erklärte alles bis ins Detail. Bloß nichts wichtiges vergessen, sonst stimmt der Eindruck ja nicht. ;-) So ein Blödsinn. Welcher Eindruck? Diese Leute kennen mich seit mehr als 21 Jahren. Die haben bereits einen Eindruck von mir. Und zu meiner Freude (und auch Überraschung) ist es ein sehr guter. Nach gefühlten Stunden an den verschiedensten Tischen bin ich nun der Meinung, dass ich diese Leute mehr als nur ins Bild gesetzt habe. Ich denke, sie haben nun das Gefühl auch dabei gewesen zu sein. ;-D 

Mr. Right sagte, dass man mir angesehen hat, dass ich wirklich gerne über unseren Tag rede und dass ich einen sehr glücklichen Eindruck dabei gemacht habe. Tja, da muss ich ihm mal wieder zustimmen. Wenn mich jemand fragt, rede ich gerne darüber und glücklich bin ich, mit diesem Tag und ihm. 

Montag, 17. Februar 2014

The Big Day in Revue

Wir haben diesen Tag genossen. Er hat uns und unsere Beziehung widergespiegelt. Ich habe immer wieder festgestellt, dass ich keine Entscheidung, die ich für diesen Tag oder auch an diesem Tag getroffen habe, bereue. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich meinen Traummann nun auch ganz offiziell an meiner Seite haben darf. Ich sagte bereits, dass er das Beste aus mir herausholt und das werde ich immer wieder so sagen. Wir sind nun schon ganze zwei Monate verheiratet ;-) Und da wir bisher dem jeweils anderen noch nicht angeboten haben, ihm ein Ticket zum Mond ohne Rückkehr zu spendieren, sehe ich zuversichtlich in die Zukunft. ;-)

Meine Freundin fragte mich, ob ich eigentlich heiraten musste oder ob es nicht auch ohne ginge. Sie ist übrigens auch verheiratet ;-) Ich sagte ihr, dass eine Beziehung natürlich auch ohne Trauschein funktioniert, aber ja ich musste heiraten, da es für mich dazu gehört. Natürlich hat sich unsere Beziehung nur aufgrund einer Unterschrift nicht verändert, aber es ist jetzt anders. ;-) Mag sein, dass man mich für altmodisch oder eben auch traditionell hält, aber für mein Lebensmodell gehört eine Ehe  nun einmal dazu und zum Glück habe ich noch in recht jungen Jahren einen Mann gefunden, der das genauso sieht und der wer weiß was in mir sieht. Natürlich bin ich toll, aber ich bin halt auch eine Frau und das kann manchmal, laut seiner Aussage, ziemlich anstrengend sein.

Neulich sah ich ein Bild mit der Aufschrift: "Die Leute halten mich für verrückt. Aber ich habe mich doch nicht geheiratet…!" Hach… wie passend.

Natürlich ist eine Ehe keine Garantie für das Funktionieren einer Beziehung, aber ich hoffe einfach, dass es bei uns trotzdem klappt. Wir haben schon sehr früh unsere Beziehungs-parameter abgesteckt und sind bisher sehr gut damit gefahren. Wir sind ehrlich, loyal und tolerant zu einander. Wir wissen beide, auch wenn Mr. Right das erst lernen musste, dass Kommunikation das A und O einer Beziehung ist und so halten wir es.

Mein lieber Schatz, ich bin sehr glücklich und danke dir sehr! Unser Hochzeitstag war wirklich einer der schönsten Tage in meinem bisherigen Leben und ich hoffe, dass noch viele andere folgen werden!





Impressions of the Big Day. Part IV

Nach anderthalb Stunden krackseln und posieren war ich einfach am Ende. Mir taten meine Füße so sehr weh… Nicht einmal vom Laufen oder Bergsteigen, denn das war es. Mr. Right meinte, angeblich im Scherz, wenn wir das nächste Mal auf den Brocken gehen, könnte ich ja diese Kleidung tragen, da ich damit ja so gut klar käme. Scherzkeks! Nein mir taten meine Füße tatsächlich vom Stehen weh. Ich hatte immer irgendwelche Steine drunter und das war dann einfach irgendwann nicht mehr soooo angenehm. 

Wir fuhren zu unseren Gästen zurück und schnitten unsere Hochzeitstorte an. Da eh der Großteil der Gäste ahnte, dass ich der Chef in der Beziehung bin, sagte ich zu Mr. Right, dass es alle wüssten und wir dazu stehen könnten… und so lag meine Hand auf seiner. ;-) So eine Erwartungshaltung ist schon etwas Tolles… :-)

Wir hatten noch viel Spaß. Es wurde noch Gruppenfotos gemacht und nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, so dass wir um 18 Uhr alleine im Lokal standen und uns freuten bald nach Hause fahren zu können. Nachdem ich meine Gummistiefel angezogen hatte, ja lieber Rob, wenn du das ließt, wirst du schmunzeln, denn ich hatte auch zum Hochzeitskleid meine Gummistiefel an ;-), halfen wir noch ein wenig beim Aufräumen. Naja ich trank meinen Sekt und Mr. Right half. So soll es ja auch sein! :-) Wir (also er) packten das Auto und waren um zehn vor acht zu Hause. Obwohl Mr. Right eine wirklich üble Rippenprellung hatte, hat er mich noch über die Türschwelle unsere Wohnung getragen. Er meinte, dass sei Tradition und deswegen müsse ich da durch. Na gut, dann habe ich mich geopfert und habe mich von meinem lieben Ehemann lachender Weise über die Türschwelle tragen lassen. Hach, war das schön.

Als dann in der Nacht um zwei unsere Wecker klingelte, war unser Hochzeitstag offiziell vorbei. Mr. Right fuhr zum Dienst und kam am Mittwoch wieder. :-)


Impressions of the Big Day. Part III

Nach dem Sektempfang vor unserer Location, wurde unser absolut super leckeres Mittagessen serviert. Der liebe Winz hatte unsere Wünsche und Vorschläge einfach hervorragend in die Tat umgesetzt. Als Vorspeise gab es eine grandiose Selleriesuppe. Ich habe noch nie, wirklich noch nie, eine Selleriesuppe gegessen, die soooo lecker war. Saibling mit Winterspinat und Kartoffelbrei gab es für die Fischliebhaber und Rindertafelspitz mit Apfelrotkohl und Serviettenknödeln für die Fleischliebhaber. Mr. Right hatte das unendliche Glück von beidem kosten zu können… :-)

Danach verabschiedeten wir uns für eine Weile und fuhren mit unserer lieben Fotografin zu unserem Shooting. Sie hatte beim Sonntagsspaziergang einen ganz reizenden Ort gefunden, der für uns einfach passend war. So ihre Aussage… Ja der Ort war einfach traumhaft. Das Sonnenlicht und später auch die untergehende Sonne schienen herrlich romantisch durch die kahlen Äste. Die Felswände auf der einen Seite und die Böschung, runter zum Fluss, auf der anderen waren schon sehr beeindruckend. Nur die Frage war, wie komme ich da hoch? Zehn Zentimeter Satinhighheels und Kleid mit gefühlten zwei Meter Schleppe. Aber zum Glück hat Mr. Right die Situation erkannt und sich gleich einmal als Gentleman Nummer eins empfohlen. Er nahm meine Hand an den wirklich kniffligen Stellen, machte Witze, auch wenn ich nicht lächeln konnte, da ich fürchtete im nächsten Augenblick im Wasser zu landen. Auch wenn zwischen dem Wasser und uns noch eine Straße war, war ich wirklich skeptisch. Kommt eine Braut mit einer Masse an Stoff erst einmal ins Rollen, ist es sicher wie bei einer Schneekugel. Alles was sich im Weg befindet wird zum einen überrollt und zum anderen einfach mitgenommen, so dass dann Braut samt Blätter, Geröll und Match im Fluss versinkt. Als ich mich mal wieder in meiner Schleppe verfing, was eigentlich nur dieses eine Mal passierte, half er mir die Situation zu entwirren. :-) Er raffte das Kleid hoch und plötzlich hatte ich ein Minikleid an.

Die liebe Nancy hat wirklich schöne Bilder gezaubert. Sie hat immer sehr verständlich erklärt, wie wir zu stehen oder zu schauen haben. Nach einer Weile lief es auch von selbst, aber sie hat es wirklich gut gemacht. Die Fotos sind mehr als nur traumhaft geworden. Vielen, vielen Dank!!! 

Mittwoch, 29. Januar 2014

Impressions of the Big Day. Part II


Da stand er nun mit dem wohl entwaffnensten Lächeln, dass ich jemals bei ihm gesehen hatte. Mr. Right. MEIN Mr. Right. Er nahm meine Hand und gerade als ich mich noch einmal zu meinem Vater umdrehen wollte, war dieser schon verschwunden. Die Musik lief, wir setzten uns und es ging los. Die Standesbeamtin hatte sich an den Plan gehalten und hatte die Zeremonie nicht allzu kitschig und schnulzig durchgeführt. Romantik schön und gut, aber bitte nicht zu übertrieben. So eine Hochzeit ist in der Regel eh schon emotionsgeladen und wenn dann noch mit Absicht auf die Tränendrüse gedrückt wird, ist das nicht so unser Fall. Das einzige Mal, wo ich tatsächlich um meine Fassung ringen musste, war in dem Moment, als das große Ja folgte. Ich musste ganz schön schlucken, dass mir nicht doch die Tränen liefen. Taten sie aber nicht. Als es ans Ringe tauschen ging und die Standesbeamtin aufgrund der Größe meines Ringes lachen musste, war ich mir sicher, dass niemand mehr weinen müsste. Na ja… Sagen wir mal so. WIR haben nicht geweint. Und die die es taten, taten es leider nicht alle aus Rührung… 

Zu Bryan Adams weint man auch eher nicht, sondern schaut sich verliebt in die Augen und nickt wohlwollend, wenn er singt: "Everything I do, I do it for you!". Woher weiß er das nur? Und auch  Marvin Gaye und Tammi Terrell haben Recht, dass kein Berg zu hoch und kein Fluss zu breit ist, um mich, mein Schatz, von dir fern zu halten. Ich liebe Dich sehr und bin unendlich froh, dass du nun auch offiziell mein Mann bist. :-)

Unsere Familien gratulierten uns und als ich so einige Gäste mit Tränen in den Augen sah, bemerkte ich, dass sich eine gewisse Genugtuung in mir ausbreitete. Das Theater der vergangenen Wochen war bloßes Theater. Wichtigtuerei von Menschen, die zwar wichtig sind aber an diesem Tag nicht die Hauptpersonen waren. :-)

Als dann die Türen des Trauzimmers erneut aufgingen, war ich sehr gerührt. Einige Kameraden meines Mannes standen Spalier und salutierten. Ich bin ja nicht für Kitsch, aber das war echt schön. Auch wenn einige, auch unserer Verwandten, nicht verstehen können, warum Mr. Right diesen Job macht, gehört er nun mal zu uns. WIR haben uns dafür entschieden und ja WIR stehen auch dazu. 

Dienstag, 28. Januar 2014

Impressions of the Big Day. Part I

Pünktlich um 8 Uhr wurde ich an unserem Hochzeitstag abgeholt. Ich fühlte mich ungewöhnlich ausgeschlafen, ruhig und kein bissl nervös. Ich dachte mir, dass schon alles klappen würde und wenn nicht, dann könnte ich es eh nicht mehr ändern. Es war Montagmorgen, 12 Grad Celsius im Dezember und die Sonne sollte den ganzen Tag strahlen. Es konnte also losgehen.

Im Atelier wurde mit alkoholfreiem Sekt angestoßen, es war ja erst kurz nach 8 Uhr, noch einmal ein wenig gefrühstückt und dann wurde ich für den großen Tag aufgehübscht. Es war wirklich erstaunlich wie ich mich mit jedem Pinselstrich in die Braut verwandelte, die ich sein wollte. Meine Stylistin, die gleichzeitig auch unsere Fotografin war, hat meine Wünsche super umgesetzt, obwohl ich mich in der ganzen Auswahl an Braut-make-up und Styling im Allgemeinen nicht entscheiden konnte. Ich wusste, dass ich meine Augen betont haben wollte, da ich sie sehr schön finde, mehr wusste ich aber nicht. Ich sagte, dass ich ihr vertrauen würde und sie solle einfach mal machen. Hat sie dann auch. 

Liebe Nancy, Danke, dass mir an diesem Morgen so viel Ruhe gegeben hast, dass ich mich als die absolut entspannteste Braut überhaupt gefühlt habe. Du hast ein traumhaftes Make-up gezaubert und mich dabei nicht versteckt. Abends um neun sah ich noch genauso aus wie am Vormittag. Vielen Dank!!!

Um 10.30 Uhr waren wir dann fertig und stellten mit Entsetzen fest, dass wir noch 45 Minuten Zeit hatten, bevor wir überhaupt los mussten. Was tun? Langsames Anziehen des Traumkleides, Staunen über die Länge der Schleppe, den tiefen Rückenausschnitt und natürlich Bewundern der blauen Schuhe. Ach ja, die blauen Schuhe. JA, ich habe die blauen Carrie-Schuhe aus SATC. Ich trug an unserem großen Tag 10 cm High Hehls in Royal Blau und fühlte mich einfach wunderbar. :-) Natürlich sind sie verdammt hoch und ja sie sind erstaunlich bequem und verdammt sie sehen echt scharf aus!

Um 11.15 Uhr, nach einer 6 minütigen Taxifahrt kamen wir am Standesamt an. Wir waren zu früh! Die Gäste waren zwar schon alle im Saal, aber trotzdem warteten wir noch. Der beste Freund von Mr. Right holte meinen Vater und das erste Mal an diesem Tag bekomm ich weiche Knie. Mein Vater im dunkelblauen Anzug. Was für ein Anblick… Meine Blumen kamen und er geleitete mich die 4 Treppen nach oben. Es wurden Fotos gemacht und ich hörte wie hinter den großen schweren Holztüren mein Lied lief. Irgendwie schafften es die beiden Standesbeamtinnen auch sich darauf zu einigen, wann ich denn nun den Raum betreten sollte. Ist aber schwierig so einen Zettel zu lesen auf dem alles detailliert drauf steht ;-) Na was soll´s. Ich musste lachen und das hatte auch was. Dann ging die Tür auf. "Amazing Grace" lief, ich sah die Gäste und mein Vater führte mich, wie meine Mutti immer so schön sagt, zum "Altar".  Niedlich. Ich sage das auch immer, obwohl es gar keinen Altar gab… Und da stand er. Mein Mr. Right. Er stand da und lächelte mich an. Obwohl ich sein Lächeln schon so oft gesehen habe, war es diesmal ganz anders und etwas ganz Besonderes. 

Montag, 20. Januar 2014

Indien Summer im Winter

Vor gut einem Monat haben Mr. Right und ich nach 8 Jahren Beziehung geheiratet. Wir gingen davon aus, dass im Dezember, eine Woche vor Weihnachten, Schnee liegen würde. Wir hatten die Vorstellung mit unseren Gästen im Schneegestöber mit Glühwein anzustoßen und dann frierend in unsere traumhafte Location zu gehen, um von Innen das winterliche Treiben zu beobachten. Die Kinder bauen einen Schneemann und wärmen sich an heißer Schokolade die Hände. 
An unserem großen Tag sah es allerdings weniger nach Winterwonderland aus, sondern eher nach Indian Summer. Strahlender Sonnenschein, 12 Grad Celsius, es gab Sekt statt Glühwein, die Kinder spielten mit Seifenblasen und meine Angst, dass irgendjemand auf Eis und Schnee ausrutschen würde, war zum Glück unbegründet. 

Natürlich ärgert es mich, dass immer mal wieder genörgelt wurde. Die Spaziergang war zu lang, die Musik würde nicht passen, das Essen war nicht salzig genug, der Service unaufmerksam und natürlich kam die Fotografin zu spät. Um das nun ein für alle mal klarzustellen: Der Spaziergang war nicht zu lang. 753 Meter sind zu schaffen, auch auf High Heels. Wer schön sein will, muss manchmal leiden und wer nicht zuhören will, hat selbst Schuld. Die Musik hat gepasst, denn WIR haben sie ausgesucht. Das Essen war der absolute Wahnsinn. Es entsprach genau UNSEREM Geschmack. WIR haben das Menü geplant und der Koch und sein Team haben einfach gezaubert. So viele Kompromisse, wie wir vor allem beim Essen eingegangen sind, sind normalerweise nicht üblich, aber des lieben Friedens willen... Der Service kann keine Gedanken lesen, reden hilft. Und nein die Fotografin kam nicht zu spät. Sie war die ganze Zeit bei mir. Sie hat mir Haare und Make-up gemacht, mir ins Traumkleid geholfen und dafür gesorgt, dass ich mich tatsächlich wie die schönste Braut gefühlt habe. Ich denke einige Gäste haben vergessen, dass es nicht ihr, sondern UNSER Tag war. WIR waren die Hauptpersonen. Wir haben versucht es allen Recht zu machen ohne uns dabei zu verlieren und ich denke, dass ist uns ganz gut gelungen. 

Der ganze Tag hat uns als Paar widergespiegelt und die Menschen, die uns wirklich gut kennen, haben das auch bemerkt. Die zarten Gesten und warmen Worte derer haben uns bestärkt. So wie wir unseren Tag gefeiert haben, so war es für uns richtig, denn es ging die ganze Zeit nur um UNS.

Let's start!!!

Ich bin die glückliche Frau an der Seite von Mr. Right. In den vergangenen Jahren haben wir einander geschliffen und ja den Partner in manchen Punkten sogar geändert. Ja, Frau kann ihren Mann ändern. Natürlich nicht grundlegend, wozu auch, sonst wäre er ja nicht mehr diese eine besondere Person. Aber einige schlummernde und sehr schätzenswerte Eigenschaften kann Frau schon hervor kitzeln. Doch im Umkehrschluss habe ich bemerkt, dass auch er mich verändert hat. Durch ihn bin ich wesentlich ruhiger und gelassener geworden. Ich nehme nicht mehr alles im Leben super ernst und bin im Großen und Ganzen entspannter. Ausgenommen die üblichen Problemchen, die Frau zur Weißglut treiben, egal, ob Frau das will oder nicht. Ich denke, allerdings, dass es sich dabei um eine genetische Sache handelt und wir Frauen einfach nichts dafür können. ;-)

An der Seite meines Mr. Right fröne ich diversen Leidenschaften mit denen ich mich in diesem Blog beschäftigen werde. Ich backe und koche unglaublich gern und bin sehr froh, dass Mr. Right immer, ja wirklich immer, genüsslich meine Leckereien verputzt, auch wenn sie wirklich übel sind. :-) Ich find es ja toll, dass er so parteiisch ist und meint, dass es immer schmeckt, aber manchmal … naja, danke Schatz!!! Die "Schleifungssache" meines Mannes hatte auch zur Folge, dass aus mir mittlerweile ein kleiner bis mittelgroßer Filmjunkie geworden ist. So ein 9 Stunden Herr-der-Ringe-Marathon ist wirklich machbar und auch wiederholenswert. Meinen grünen Daumen und das Händchen fürs Gärtnern habe ich zwar von meiner Mutti geerbt, doch er trägt jedes Frühjahr gefühlte Tonnen an Erde auf unseren Balkon, damit ich auch in der Innenstadt gärtnern kann. Ich sammle mit Leidenschaft Zeitschriften. Er mittlerweile auch. Allerdings handeln seine von Fitness und meine meistens von Kochen, Backen und Deko. 

Ich bin wirklich gespannt, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle und ob ich meine Ideen umsetzen kann. Eine Freundin meinte neulich zu mir, dass ich einfach anfangen soll. Allerdings wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich bereits seit einigen Wochen über das Thema "Blog schreiben ja/nein" nachgedacht hatte. Sie meinte, es wäre ein gutes Training, um nicht aus dem so penibel antrainierten Schreibfluss rauszufallen. Ich bin zwar der Meinung, dass ich einfach nur etwas schreiben will, weil es mir Spaß macht und ich natürlich der Meinung bin, dass die Welt ohne mich viel schlechter dran wäre ;-) Aber … ihr Beweggrund klingt doch sehr plausibel (besser als meiner :-)) Auch die ständig wiederholte Frage aus dem Studium "Wozu brauche ich das denn noch einmal?", ist hiermit beantwortet.

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