Montag, 9. Februar 2015

It's Souptime Again!!!

Neulich rief eine Freundin an und fragte mich, ob ich nicht für unseren Nachmittagskaffeeklatsch was kochen könnte, da sie ihr Mittagessen zu Hause vergessen hatte. Natürlich konnte ich. Und da ich erst am nächsten Tag Lebensmittel einkaufen wollte, gab es natürlich nur ein Gericht, was jetzt noch ging. Es war mal wieder Suppenzeit. Also Tiefkühler und Kühlschrank auf und alles was zu finden war rein in den Topf.

Gemüsesuppe mit Creme Fraiche und Blue Stilton


Zutaten:

TK-Suppengemüse
Grüne Bohnen
Creme Fraiche Reste
Blue Stilton Reste

1 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung:
Das Gemüse im Topf mit der Brühe übergießen und aufkochen lassen. Vor dem Servieren Creme Fraiche Reste unterrühren und den den Käse darüber krümeln. Umrühren und servieren.


Meine Freundin meinte, dass sie Suppen so nicht kennt, aber sehr überrascht sei, dass sie garnet so unflott schmeckt. Tja, Suppen haben bei uns immer Konsistenz. Es gibt ja Familien, da gibt es Suppen, die aus Brühe und etwas Gemüse bestehen, was natürlich in Ordnung ist, wenn es denn  gefällt. Uns gefällt so etwas nicht und deswegen bestehen unsere Suppen immer aus mehr Gemüse etc. und weniger Brühe. Wir wollen ja auch satt werden. ;-)

Am nächsten Tag sagte mir meine Freundin, dass sie den Käse wohl nicht so verträgt, aber sich immer freut, wenn ich gekocht habe, da es eben anders als bei ihr zu Hause schmeckt. 

Ich koche natürlich wieder für uns allerdings ohne irgendeinen Edelschimmelkäse. 

Dienstag, 3. Februar 2015

Smoothie For Breakfast

Nach vier Monaten Winter beziehungsweise nach vier Monaten Winterobst sprich Äpfel, Bananen und Orangen muss ich ehrlich zugeben, dass ich sie nicht mehr so recht mag. Es ist jedes Jahr das gleiche. Irgendwann im Januar merke ich, dass mir die Äpfel nicht mehr so recht schmecken. Sie schmecken noch, aber ich habe einfach keinen Appetit mehr. Doch was tun mit dem angelieferten Obst? Natürlich wäre abbestellen auch eine Lösung, aber wir müssen ja nun mal Obst essen. Also setzt spätestens im Februar die Apfelchips-, Apfelschnitten-, Orangenmarmeladen- und Keksproduktion mit Bananenmus anstatt Eiern ein. Apfelschnitten haben wir noch. Kekse backe ich immer zwischendurch und werden daher jetzt auch noch nicht benötigt. Marmelade ist ebenfalls noch vorhanden und auch im Tiefkühler ist kein Platz, da ich den noch vorhanden für die vorgekochten Gerichte für die Woche benötige. Also wieder zur Frage: was tun? in den letzten Wochen schmeckte mir Brot zum Frühstück nicht mehr so und immer öfter ertappte ich mich dabei, dass ich nur noch das Obst aß und das Brot liegen ließ. Doch jeden Morgen das Obst fertig schnippeln macht auch nicht so Spaß und so schob ich mir dann eben lieber einen Keks zwischen die Zähne, da der ja schon fertig war. Keks zum Frühstück geht auch mal, zumal ich ja weiß, was in meinen drin ist, doch das wäre ist das ja nun auch nicht. Im Sommer mache ich mir oft zum Abendessen Smoothies.  Abends habe ich die Zeit die Zutaten zurecht zu schneiden, aber morgens möchte ich mir diese Zeit einfach nicht nehmen. Also stelle ich mich einmal im Monat hin und bereite die Smoothies mit allem, was mir grad nicht mehr so ansteht vor. Ganz nach dem Motto: Wenn es alle ist, dann hört es auf! 

Gestern war es mal wieder soweit. Vorbereitung wurde gestartet. 6 Äpfel und Bananen, 4 Orangen und 2 Grapefruit wurden klein geschnippelt und heute gab es dann für Mr. Right und mich die ersten Breakfastsmoothies des Urlaubs.


Zutaten:

1 Apfel
1 Banane 
1 Orange oder 1/2 Grapefruit
1 Handvoll Postulein
3 TK-Erdbeeren
250 ml Macadamiamilch

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern und genießen!


Ich denke, dass ich die Grapefruit erwischt hatte, denn ein bissl bitter war es schon, aber nicht wirklich unangenehm.Die süße der Banane war einfach herrlich. Mr. Right hat anstatt der Milch griechischen Jogurt genommen und er meinte, dass es ihm geschmeckt hatte. Dazu gab es für ihn noch einen schwarzen Kaffee und für mich einen Chailatte ebenfalls mit Macadamiamilch.

Das liegen gelassene Brot esse ich dann immer zum Abend, meistens zur Suppe ;-)

Montag, 2. Februar 2015

Dishes Made From Leftovers

Die Feiertage sind vorbei und alljährlich bleiben bei uns Reste übrig. Auch dieses Jahr waren wir wieder für ein paar Tage bei meinen Eltern und haben unser ganz spezielles Familienprogramm genossen. Mr. Right schnappte sich seinen Laptop und leistete mir im Wohnzimmer, während ich mit der Weihnachtsbaumbeleuchtung kämpfte, Gesellschaft. Mein Vater saß im Schlafzimmer vor seinem Rechner und zog nach einer Weile zu Mr. Right auf die Couch um und schaute ihm bei was auch immer zu. Ich fluchte und stritt mit dem Baum, doch die beiden Männer ignorierten mich gekonnt. Ab und an kam meine Mutti aus der Küche gehetzt und fragte nach, ob wirklich alles okay sei. Bei mir war es das irgendwie und die Männer waren mittlerweile irgendwo im Cyperspace abgetaucht und lachten sich regelrecht scheckig über das, was sie da sahen. Meine Mutti machte, wie immer einen riesigen Aufriss in der Küche und kochte und backte eben mal fix noch zwei Brote, Piroggen und zauberte Soßen für das traditionelle Fondue aus dem Nichts. Zum Kaffeetrinken war von dem Chaos in der Küche nichts mehr zu sehen und es roch in der ganzen Wohnung so köstlich, dass wir die beiden Männer in die Werkstatt meines Vaters verbannen mussten, damit sie nicht die ganze Zeit um uns herum schleichen und sich, in der Hoffnung, dass wir es nicht mitkriegen würden, nach und nach Essen in den Mund schöben. Zum Glück ist ja so ein Laptop ein tragbares Gerät und nach dem wir ihnen dann doch noch ein paar herzhafte Leckerlies ins Zimmer gestellt hatten, blieben sie auch bis zur Bescherung dort. :-)

Als wir dann am 2. Weihnachtsfeiertag wieder nach Hause fuhren, nahmen wir eine halbe Kiste an Essensreste mit. Angeblich wär einfach so viel übrig geblieben. Aja... nee, is klar ;-) Natürlich macht Mami extra mehr, damit wir auch noch bei uns zu Hause etwas davon haben. Danke dafür! :-*

Zu Hause angekommen, ging das Resteessen dann auch gleich los. Wir hatten dieses Jahr wieder Geschenke zum Aufessen verschenkt und auch da waren natürlich auch Reste übrig geblieben. Also gab es bei uns zum Abendessen Hühnerfrikassee mit selbst gemachten Hartweizennudeln.


Mein Gott war das gut!!! Natürlich gibt es bei uns auch ab und an mal Hühnerfrikassee, aber, selbst wenn ich die gleichen Zutaten nehme und mich an die Zubereitung meiner Mutti hatte, schmeckt es einfach nicht so. Auch Mr. Right macht eine ganz köstliches Frikassee, anders, aber trotzdem köstlich. Auch dieses gelingt mir nicht. Ich gebe zwar nicht auf, freue mich trotzdem sehr, wenn ich dieses Gericht mal nicht kochen brauche. 

Das Resteessen war damit natürlich noch nicht beendet. Doch dazu später mehr.

Sonntag, 1. Februar 2015

January 2015

Der erste Monat des Jahres ist nun um und die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Mr. Right ist nun wieder in seiner Heimatkaserne stationiert und ist deswegen nur noch am Wochenende zu Hause. Das erste WE kam er dann auch mal gleich garnet nach Hause. :-( Und ich habe mich wirklich sehr einsam gefühlt. Da hat auch die 1 Stunde skypen mit der lieben Mami nicht geholfen.

Die Monate Oktober bis Dezember waren wirklich purster Luxus. Es war unglaublich schön, dass du jeden Abend zu Hause warst. Ich habe die Zeit mit dir in vollen Zügen genossen und freue mich darauf, dass es irgendwann in der Zukunft mal wieder so sein wird. Danke, mein liebster Schatz, dass du es nun schon mehr als 9 Jahre mit mir aushältst. Du unterstützt mich in Momenten in denen ich völlig verzweifelt bin und mir nicht vorstellen kann, dass es wieder besser wird. Obwohl du wusstest, wie unsere Zukunft aussehen wird und wir geahnt haben, dass es schwieriger werden könnte als erhofft, bist du trotzdem geblieben. Ich habe großes Glück einen Mann, wie dich an meiner Seite zu haben. Ich liebe dich sehr und freue mich riesig, dass ich immer noch Blumen zwischendurch und ohne jeden Anlasse von dir geschenkt bekomme.


Der Januar ist vorbei und ein ereignisreicher Februar steht nicht mehr nur vor der Tür, sondern bereits im Türrahmen. ;-) Mr. Right hat in diesem Monat mal wieder seinen Ehrentag und es wird über die nächsten zwei Monate mindestens vier Geburtstagsessen verteilt geben. Freunde und Familie wollen unter einen Hut und mit Köstlichkeiten aus unserer Küche verwöhnt werden. 

Mal schauen, was dieser Monat noch so bringt. :-)

Saturday Is Soupday!!!

Samstags gibt es bei uns immer Wahlessen. Nicht nach dem Motto: Essen oder nicht Essen, sondern ganz anders. Bei uns gibt es samstags entweder Suppe oder Nudeln oder eben Nudelsuppe. Ich glaube, ich habe das hier auch schon einmal erwähnt und unsere Freunde schmunzeln immer, wenn ich auf die allseits beliebte Frage nach den Essenplänen mit eben jenem Satz antworte. :-) Da es nun ja laut Kalender, und auch wettertechnisch, Winter ist, gibt es vermehrt Suppe. Gestern gab es mal wieder eine Gemüsesuppe. Eigentlich gibt es bei uns immer Gemüsesuppe, auch, wenn ich eine Kartoffelsuppe versuche, wird es doch wieder eine normale Gemüsesuppe... Naja, dieses "Talent" habe ich wohl von meiner Mutti geerbt. Sie kann auch nur Gemüsesuppe, aber das ist schon in Ordnung. :-)

Nun aber zu unserem Samstagsschmankerl. Gekocht wird immer nach Saison, da wir wöchentlich eine Biokiste geliefert bekommen, brauche ich mir nicht allzu viele Gedanken machen, da ich einfach das nehme, was ich in die vierte Etage getragen bekomme. Hiermit auch ein riesiges Dankeschön an den stets freundlichen Lieferanten. Eine Sache weniger, die ich schleppen muss. 


5-Gemüse-Restesuppe:


Zutaten:

1 Kartoffel
1 Stange Porree
1 Paprika
1 Pastinake
2 Karotten

250 ml Sojajogurt

und den restlichen Parmesankäse vom letzten Jamie Oliver Menü

Zubereitung:

Da ich mir nun vor einigen Wochen einen Crockpot geleistet habe, habe ich alle klein geschnippelten Zutaten in den Crockpot gepackt und mit 1 Liter Gemüsebrühe übergossen. Das Gerät auf Stufe 2 gestellt und nach drei Stunden war die Suppe dann im Schongarverfahren fertig. 

Das ganze noch einmal mit dem Pürierstab um- und den Jogurt untergerührt und fertig war unsere Samstagssuppe. Wir haben dann noch den restlichen Parmesan vom vergangenen Wochenende darüber gerieben und haben unsere sehr leckere und durchwärmende Suppe genossen. (Mr. Right meinte, er würde sogar die Pastinake durchschmecken... mh... wie soll ich das jetzt verstehen?)


Mal schauen was sich nächste Woche süppchentechnisch so ergibt. ;-)
Einen schönen Sonntag und einen guten Wochenstart!