Montag, 20. Januar 2014

Let's start!!!

Ich bin die glückliche Frau an der Seite von Mr. Right. In den vergangenen Jahren haben wir einander geschliffen und ja den Partner in manchen Punkten sogar geändert. Ja, Frau kann ihren Mann ändern. Natürlich nicht grundlegend, wozu auch, sonst wäre er ja nicht mehr diese eine besondere Person. Aber einige schlummernde und sehr schätzenswerte Eigenschaften kann Frau schon hervor kitzeln. Doch im Umkehrschluss habe ich bemerkt, dass auch er mich verändert hat. Durch ihn bin ich wesentlich ruhiger und gelassener geworden. Ich nehme nicht mehr alles im Leben super ernst und bin im Großen und Ganzen entspannter. Ausgenommen die üblichen Problemchen, die Frau zur Weißglut treiben, egal, ob Frau das will oder nicht. Ich denke, allerdings, dass es sich dabei um eine genetische Sache handelt und wir Frauen einfach nichts dafür können. ;-)

An der Seite meines Mr. Right fröne ich diversen Leidenschaften mit denen ich mich in diesem Blog beschäftigen werde. Ich backe und koche unglaublich gern und bin sehr froh, dass Mr. Right immer, ja wirklich immer, genüsslich meine Leckereien verputzt, auch wenn sie wirklich übel sind. :-) Ich find es ja toll, dass er so parteiisch ist und meint, dass es immer schmeckt, aber manchmal … naja, danke Schatz!!! Die "Schleifungssache" meines Mannes hatte auch zur Folge, dass aus mir mittlerweile ein kleiner bis mittelgroßer Filmjunkie geworden ist. So ein 9 Stunden Herr-der-Ringe-Marathon ist wirklich machbar und auch wiederholenswert. Meinen grünen Daumen und das Händchen fürs Gärtnern habe ich zwar von meiner Mutti geerbt, doch er trägt jedes Frühjahr gefühlte Tonnen an Erde auf unseren Balkon, damit ich auch in der Innenstadt gärtnern kann. Ich sammle mit Leidenschaft Zeitschriften. Er mittlerweile auch. Allerdings handeln seine von Fitness und meine meistens von Kochen, Backen und Deko. 

Ich bin wirklich gespannt, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle und ob ich meine Ideen umsetzen kann. Eine Freundin meinte neulich zu mir, dass ich einfach anfangen soll. Allerdings wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich bereits seit einigen Wochen über das Thema "Blog schreiben ja/nein" nachgedacht hatte. Sie meinte, es wäre ein gutes Training, um nicht aus dem so penibel antrainierten Schreibfluss rauszufallen. Ich bin zwar der Meinung, dass ich einfach nur etwas schreiben will, weil es mir Spaß macht und ich natürlich der Meinung bin, dass die Welt ohne mich viel schlechter dran wäre ;-) Aber … ihr Beweggrund klingt doch sehr plausibel (besser als meiner :-)) Auch die ständig wiederholte Frage aus dem Studium "Wozu brauche ich das denn noch einmal?", ist hiermit beantwortet.

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